Was ist Kälberflechte?
Kälberflechte (Trichophytie) ist eine durch Fadenpilze verursachte Hautinfektion, die sich in kreisrunden, haarlosen und schuppenden Stellen zeigt, meist am Kopf, Hals oder rund um die Augen. Im Allgemeinen ist die Erkrankung eindeutig identifizierbar, wobei im Zweifel eine Laboranalyse zur Klärung herangezogen werden kann. Die Erkrankung ist hochansteckend und kann sich schnell im Bestand ausbreiten. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Tierkontakt, aber auch indirekt über kontaminierte Gegenstände wie Tränkeeimer, Kälberbürsten, Stallwände oder Kleidung und Hände von Betreuungspersonen. Besonders Jungtiere mit noch unausgereiftem Immunsystem sind gefährdet. Auch Menschen können sich infizieren, weshalb besondere Sorgfalt im Umgang mit betroffenen Tieren notwendig ist.
Begünstigende Umstände
Kälberflechte tritt vor allem in den ersten Lebensmonaten auf, wenn das Immunsystem der Tiere noch nicht vollständig entwickelt ist.
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Folgende Faktoren erhöhen das Risiko:
- Unzureichende Belüftung und hohe Luftfeuchtigkeit
- Mangelnde Stallhygiene
- Stress durch Umstallung oder Futterumstellung
- Fehlende Desinfektion von Tränken, Kälberhütten und Arbeitsmaterialien
Erwachsene Kühe zeigen deutlich seltener Kälberflechte, da sie bereits eine gewisse Immunität gegen die Erreger durch frühere Infektionen oder Impfungen aufgebaut haben.
Folgen für Tier und Betrieb
Die Hautveränderungen selbst sind für die Tiere meist nicht schmerzhaft, schwächen aber die Abwehr und machen sie anfälliger für andere Krankheiten.
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Weitere mögliche Folgen sind:
- Erhöhte Ansteckungsgefahr innerhalb der Herde
- Zusätzlicher Pflegeaufwand und längere Aufzuchtzeiten
- Mögliche Einschränkungen beim Tierverkauf
- Qualitätsminderung beim Leder durch Narbenbildung
- Risiko der Übertragung auf Mitarbeitende
Was hilft gegen Kälberflechte?
Eine Früherkennung und gezieltes Handeln sind entscheidend.
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Die wichtigsten Massnahmen:
- Isolierung betroffener Tiere, um die Ausbreitung zu verhindern
- Stallhygiene verbessern durch regelmässige Reinigung und Desinfektion von Boxen, Werkzeugen und Kontaktflächen
- Desinfektion von Ausrüstung wie Kälberiglus, Tränkeeimer und Bürsten gründlich reinigen
- Hautpflege der Tiere mit geeigneten Mitteln zur Pilzbekämpfung
- Impfung möglich, prophylaktisch oder auch bei bereits infizierten Tieren zur Verkürzung der Krankheitsdauer
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Vor (links) und nach (rechts) einigen Anwendungen von Hydroliq ANIMAL
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Fazit
Kälberflechte lässt sich in vielen Fällen vermeiden, mit konsequenter Hygiene und gezielter Desinfektion. Hydroliq ANIMAL hilft Landwirtinnen und Landwirten dabei, Pilzinfektionen wirksam einzudämmen und die Gesundheit der Kälber nachhaltig zu schützen.
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