Was sind Legionellen und wie bilden sie sich?

Legionellen sind eine Gattung von Bakterien, die in natürlichen Gewässern wie Seen und Flüssen vorkommen. Sie wurden erstmals 1976 identifiziert, als es zu einem Ausbruch der Legionärskrankheit (Legionellose) kam. Die Krankheit kann schwere Lungenentzündungen verursachen und ist besonders für ältere Menschen, Raucher und Personen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich.

In geringen Konzentrationen stellen Legionellen in der Regel keine Gefahr dar. Eine einzige Legionelle kann sich jedoch unter optimalen Bedingungen innerhalb von 48 Stunden auf 4’096 Exemplare vermehren. Wird ein bestimmter Schwellenwert überschritten, besteht Grund zur Besorgnis. Eine Infektion mit Legionellen erfolgt in der Regel durch Einatmen von Wasser in Form von Aerosolen (Dampfbäder, Sprudelbäder, Duschen und Toilettenspülungen), seltener durch Verschlucken (Aspiration in die Atemwege).



Entstehung von Biofilmen in Wasserleitungen


Auch in einwandfreiem Leitungswasser können sich Legionellen ansiedeln und vermehren. Dies geschieht häufig in warmen Stagnationsbereichen von Wasserleitungen, insbesondere bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius. Ein kritischer Aspekt bei der Vermehrung von Legionellen ist dabei die Bildung so genannter Biofilme in den Wasserleitungen.

Was sind Biofilme?


Biofilme sind komplexe Verbände von Mikroorganismen, die an Oberflächen (Innenwände von Wasserleitungen, Duschschläuche) haften und durch eine schleimartige Matrix aus Polysacchariden, Proteinen und anderen Substanzen geschützt sind. Diese Matrix macht die Mikroorganismen widerstandsfähiger gegen Massnahmen wie z.B. Durchspülungen.

Begünstigende Faktoren


Die Bildung von Biofilmen und die Vermehrung von Legionellen wird durch folgende Faktoren begünstigt:
  • Material der Leitungen: Bestimmte Materialien wie Kunststoff bieten Mikroorganismen eine bessere Haftung als andere.

  • Stagnation: Stehendes Wasser bietet Mikroorganismen die Möglichkeit, sich zu vermehren und Biofilme zu bilden.

  • Temperatur: Warmes Wasser zwischen 25 und 45 Grad Celsius fördert das Wachstum von Biofilmen und Legionellen.

  • Nährstoffe: Auch minimale Mengen an organischem Material im Wasser können das Wachstum von Biofilmen unterstützen.




Massnahmen zur Verhinderung der Legionellenbildung


Für ältere Menschen, Raucher und Personen mit geschwächtem Immunsystem ist eine Infektion mit Legionellen überaus gefährlich. Gebäude wie Krankenhäuser und Pflegeheime sind daher in besonderem Masse gefordert, prophylaktische Massnahmen zur Vermeidung einer Verkeimung des Leitungswassers zu ergreifen. Es gibt verschiedene Massnahmen, um die Bildung von Legionellen in Wasserleitungen zu verhindern:
  • Regelmässige Wartung und Reinigung: Regelmässige Inspektionen und Reinigungen von Wasserleitungen und Wassertanks können dazu beitragen, die Bildung von Biofilmen zu minimieren.

  • Temperaturkontrolle: Halten Sie die Wassertemperatur in Warmwassersystemen über 60 Grad Celsius, um Legionellen abzutöten, und unter 20 Grad Celsius in Kaltwassersystemen, um ihr Wachstum zu hemmen.

  • Durchspülen der Leitungen: Regelmässiges Spülen der Wasserleitungen, insbesondere in selten genutzten Bereichen, verhindert Stagnation und reduziert die Biofilmbildung.

  • Totleitungen vermeiden: Totleitungen, in denen das Wasser lange Zeit steht und nicht zirkuliert, sollten vermieden oder regelmässig gespült werden.

  • Desinfektion: WATER DISINFECTION Plus ist für die Desinfektion von Leitungs- und Trinkwasser zugelassen. Die Wasserdesinfektionslösung tötet Keime bereits in geringer Konzentration zuverlässig ab. Bei kontinuierlicher Anwendung baut die Lösung den Biofilm in den Wasserleitungen ab und verhindert wirksam die Verkeimung mit gesundheitsgefährdenden (pathogenen) Keimen. Eine erneute Biofilmbildung ist nahezu ausgeschlossen.



    Die einfache Integration in bestehende Dosiersysteme ermöglicht eine kostengünstige und nachhaltige Desinfektion, die geruchs- und geschmacksneutral ist. Das Produkt hinterlässt keine Rückstände im Wasser und ermöglicht eine bedenkenlose Dauerdosierung, so dass stets sauberes und keimfreies Wasser zur Verfügung steht, ohne Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen.

Fazit: Legionellen stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, insbesondere in grösseren Gebäuden mit komplexen Wasserversorgungssystemen. Durch ein besseres Verständnis der Biofilmbildung und die Umsetzung präventiver Massnahmen kann die Verbreitung von gefährlichen Bakterien wirksam kontrolliert werden. Ein proaktiver Ansatz bei der Wartung und Instandhaltung von Wasserversorgungssystemen ist entscheidend, um Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten. Eine Wasserdesinfektionslösung von Hydroliq kann hier Abhilfe schaffen.

Eiweiss- und Seifenfehler – Reinigung & Desinfektion

Die beiden Begriffe „Eiweissfehler“ und „Seifenfehler“ klingen zunächst befremdlich und lassen sich nur schwer mit Reinigung und Desinfektion in Verbindung bringen. Wenn man die beiden Begriffe jedoch Silbe für Silbe betrachtet, so findet sich die Lösung vielleicht sogar von selbst.

Erklärung:


Als Eiweissfehler bezeichnet man die verminderte Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln bei Anwesenheit von Eiweissen (Proteinen) oder eiweisshaltigem Material. Das Desinfektionsmittel erreicht die Keime nicht vollständig, da diese teilweise durch den Schmutz geschützt sind und die Wirkung des Desinfektionsmittels durch die Bindung an die Eiweisse herabgesetzt wird.

Ähnlich verhält es sich mit Seifenresten, die in gleicher Weise die Wirkung von Desinfektionsmitteln herabsetzen oder – je nach Zusammensetzung – sogar ganz aufheben können. Es kommt somit zu einem Seifenfehler.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es nun für viele verständlich, warum eine Reinigung vor der Desinfektion unerlässlich ist. Denn erst mit der richtigen Reinigung wird der Grundstein für eine wirksame Desinfektion gelegt. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von zu viel Reinigungsmittel, so dass nach dem Abtrocknen der Oberfläche Seifenreste zurückbleiben. In diesem Fall sollte mit reinem Wasser nachgewischt werden, um eine Beeinträchtigung der Desinfektionslösungen zu vermeiden. Die genaue Befolgung der Anweisungen des Reinigungsmittelherstellers ist jedoch der sicherste Weg.



Empfohlene Vorgehensweise Oberflächendesinfektion:

  • Oberfläche mit geeignetem Reinigungsmittel säubern. Dabei darauf achten, dass nicht zu viel Reinigungsmittel verwendet wird.
  • Nach der Reinigung, die zu desinfizierende Fläche mit Hydroliq Professional einsprühen und einwirken lassen oder mit einem Microfasertuch nachwischen.




Empfohlene Vorgehensweise Fussbodendesinfektion:

  • Fussboden mit geeignetem Reinigungsmittel nach Anleitung nass aufnehmen.
  • 1l Desinfektionslösung auf 10l Wasser (1:10) in einen Eimer geben und mit Mopp Boden nochmals feucht aufnehmen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass eine Desinfektion nur dann ihre volle Wirkung entfalten kann, wenn zuvor eine Reinigung stattgefunden hat. Durch Verschmutzungen oder Rückstände von Reinigungsmitteln kann die Wirkung von Desinfektionsmitteln beeinträchtigt werden. Dies kann zu so genannten Eiweissfehlern oder Seifenfehlern führen.

Druse beim Pferd – Isolierung und Desinfektion

Druse ist eine der am weitesten verbreiteten bakteriellen Infektionen bei Pferden. Sie kann schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen. Diese Infektion wird durch das Bakterium Streptococcus equi verursacht und befällt hauptsächlich die oberen Atemwege und Lymphknoten des Pferdes. Sie kann zu Fieber, Nasenausfluss, Husten und Abszessen führen. Die Kontrolle von Druse in Pferdebeständen erfordert sorgfältige Präventions- und Managementstrategien, wobei die sofortige Isolation und Desinfektion von zentraler Bedeutung sind.

Die Bedeutung der Desinfektion bei Druse



Desinfektion ist eine wichtige Massnahme zur Bekämpfung von Druse, da das Bakterium Streptococcus equi lange Zeit in der Umwelt überleben kann. Infizierte Pferde scheiden das Bakterium durch Nasenausfluss und Husten aus, wodurch es leicht auf andere Pferde und die Umwelt übertragen werden kann.

Eine gründliche Desinfektion der Stallungen, der Geräte, aber auch der Reitbekleidung und der Transportmittel ist daher unerlässlich, um die Ausbreitung der Druse zu verhindern.



Hygienemassnahmen bei Druse



Hier einige wichtige Punkte zur Bekämpfung des Erregers:
  • Stallhygiene: Die regelmässige Reinigung und Desinfektion der Stallungen ist entscheidend, um die Verbreitung von Druse zu kontrollieren. Dazu gehört die gründliche Reinigung und Desinfektion von Futtertrögen, Tränken, Boxen und anderen Oberflächen, mit denen infizierte Pferde in Kontakt gekommen sein könnten.
  • Isolation: Infizierte Pferde müssen sofort von gesunden Pferden isoliert werden, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Stallungen und Ausrüstungen, die von infizierten Pferden benutzt wurden, müssen gründlich gereinigt und desinfiziert werden, um eine Übertragung des Erregers zu verhindern.
  • Desinfektion: Alle Ausrüstungsgegenstände, die mit infizierten Pferden in Kontakt gekommen sind, wie Sättel, Zaumzeug, Decken und Transportmittel, müssen gründlich desinfiziert werden, um eine Ausbreitung der Infektion zu verhindern.
Hydroliq Animal ist sowohl für die Hautdesinfektion am Tier als auch für die orale Hygiene zugelassen. Die pH-neutrale Desinfektionslösung eliminiert 99,99% aller Bakterien, Viren, Pilze und Sporen in Sekundenschnelle und ist dabei vollkommen unbedenklich für Tier, Mensch und Umwelt. Optimal geeignet für alle Oberflächen, die in direkten Kontakt mit dem Tier kommen (Trense, Futtertröge und Tränken), sowie für das Tier selbst.

Hydroliq PROFESSIONAL wird zur Desinfektion von Stallboxen, Böden, Anhänger, Geräten und anderen Oberflächen sowie in Kombination mit dem Gerät „Fogger“ als Sprühdesinfektion verwendet. Dieses handliche, mobile Sprühnebel-Desinfektionsgerät (3,5 kg / 4 Liter Tankinhalt) kann bequem über der Schulter getragen werden. Es ermöglicht eine unkomplizierte, schnelle und wirkungsvolle Dekontamination von Hotspots. Für die schnelle und sichere Desinfektion auch schwer zugänglicher Flächen.

Nicht vergessen: Auch Anhänger und LKW, die für den Transport infizierter Pferde verwendet wurden, sind zu behandeln.

  • Persönliche Hygiene: Bei einem Ausbruch von Druse in einem Stall ist darauf zu achten, dass nur Kontakt mit dem eigenen Pferd stattfindet. Dies gilt insbesondere, wenn das eigene Pferd selbst betroffen ist. Es wird empfohlen, sich regelmässig die Hände zu waschen, die Kleidung direkt in die Waschmaschine zu geben und Ausrüstungsgegenstände nicht untereinander zu teilen. Bei Besitz mehrerer Pferde wird empfohlen, sich zwischendurch umzuziehen und sich so gut es geht zu waschen. Diese Massnahmen sind zwar mit einem gewissen Aufwand verbunden, jedoch unabdingbar für einen erfolgreichen Umgang mit der Erkrankung.
  • Überwachung: Um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung zu gewährleisten, ist es wichtig, Pferde auf Anzeichen von Druse zu überwachen. Eine schnelle Reaktion kann dazu beitragen, die Ausbreitung der Infektion zu begrenzen und das Risiko schwerwiegender Komplikationen zu verringern.
  • Tierärztliche Behandlung: Besteht der Verdacht auf Druse, so ist unverzüglich der Tierarzt zu informieren. Dieser entnimmt zunächst einen Abstrich und schickt ihn ins Labor. Dort kann getestet werden, ob das Pferd die Druse-Bakterien ausscheidet oder ob es sich um eine andere Erkrankung handelt. Bereits bei Verdacht sollte das erkrankte Pferd isoliert werden, da sich der Erreger sonst schnell im Stall ausbreiten kann.
Fazit: Bei Druse handelt es sich um eine ernst zu nehmende Erkrankung, die einer sorgfältigen Prävention und Kontrolle bedarf, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Pferde zu schützen. Die Desinfektion spielt dabei eine zentrale Rolle und sollte als integraler Bestandteil des Managementplans in Pferdebeständen angesehen werden. Durch die Einhaltung strenger Desinfektionspraktiken können Pferdehalter dazu beitragen, die Ausbreitung von Druse zu kontrollieren und die Gesundheit ihrer Tiere zu erhalten.

Händedesinfektion leicht gemacht – in 6 Schritten

In Zeiten, in denen die Welt mit einer Vielzahl von Infektionskrankheiten konfrontiert ist, wird die Handhygiene zu einem wichtigen Thema, das oft vernachlässigt wird. Eine einfache und dennoch effektive Massnahme, um die Verbreitung von Krankheitserregern einzudämmen, ist die regelmässige Händedesinfektion. Hier erfahren Sie, warum die Desinfektion der Hände mehr als nur eine alltägliche Gewohnheit ist.

Prävention von Infektionskrankheiten: Krankheitserreger wie Viren und Bakterien können leicht über die Hände verbreitet werden, insbesondere wenn wir öffentliche Orte besuchen oder Gegenstände berühren, die von anderen Menschen benutzt wurden. Durch eine gründliche Desinfektion der Hände können wir die Wahrscheinlichkeit einer Infektion reduzieren und damit dazu beitragen, die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen.

Schutz für vulnerable Gruppen: Besonders gefährdet sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, wie ältere Menschen oder Personen mit chronischen Erkrankungen. Indem wir unsere Hände regelmässig desinfizieren, schützen wir nicht nur uns selbst, sondern auch diese vulnerablen Gruppen vor potenziell gefährlichen Krankheitserregern.



Beitrag zur öffentlichen Gesundheit: Eine konsequente Händehygiene trägt nicht nur zum persönlichen Schutz bei, sondern hat auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Gesamtbevölkerung. Weniger Krankheitsfälle bedeuten eine geringere Belastung des Gesundheitssystems und eine höhere Produktivität in der Gesellschaft.

Einfache und schnelle Massnahme: Die Desinfektion der Hände ist eine einfache und rasche Massnahme, die jeder leicht in seinen Alltag integrieren kann.

Umweltfreundliche Alternativen: Neben herkömmlichen Desinfektionsmitteln gibt es mit Hydroliq Desinfecta Plus eine Alternative auf dem Markt, die biologisch abbaubar ist und keine schädlichen Chemikalien enthält. Auf diese Weise können wir nicht nur unsere Hände von 99,99% aller Keime befreien, sondern auch die Umwelt schonen.

In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Hände richtig desinfizieren. Schritt 1:
Handfläche auf Handfläche. Wichtig: Die Handgelenke mit Desinfizieren!
Schritt 2:
Rechte Handfläche über linkem Handrücken und linke Handfläche über rechtem Handrücken.
Schritt 3:
Aussenseite der Finger auf gegenüberliegende Handflächen mit verschränkten Fingern.
Schritt 4:
Handfläche auf Handfläche mit verschränkten, gespreizten Fingern.
Schritt 5:
Kreisendes Reiben des rechten Daumens in der geschlossenen linken Handfläche und umgekehrt.
Schritt 6:
Kreisendes Reiben hin und her mit geschlossenen Fingerkuppen der rechten Hand in der linken Handfläche und umgekehrt.


Um eine optimale Wirkung zu erzielen, 3 Milliliter Hydroliq Desinfecta Plus auf die trockenen Hände geben und 30 Sekunden lang in die Hände einreiben.


Insgesamt ist die Händedesinfektion eine einfache und effektive Massnahme, um sowohl unsere eigene Gesundheit als auch die Gesundheit anderer zu schützen. Indem wir diese Gewohnheit in unseren Alltag integrieren, können wir einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Infektionskrankheiten leisten und dazu beitragen, die Ausbreitung von Krankheitserregern einzudämmen. Vorausgesetzt die Händedesinfektion wird korrekt durchgeführt.