SWISSBAU 2026

Besuchen Sie uns in der Halle 1.1 am Stand C50 und entdecken Sie unsere innovativen Lösungen für eine sichere und nachhaltige Trinkwasserhygiene. Mit WATER DISINFECTION Plus unterstützen wir Sie dabei, Biofilme in Wasserleitungen wirksam abzubauen und Keime wie zum Beispiel Legionellen zuverlässig zu bekämpfen. Je nach Bedarf bieten wir mobile Systeme für akute Einsätze oder festinstallierte Lösungen für die kontinuierliche Prävention. Unsere Experten beraten Sie am Stand gerne zu Ihrer konkreten Situation und empfehlen Ihnen die passende Gesamtlösung.

Nachhaltige Stalldesinfektion

Eine hygienisch saubere Stallumgebung ist die Grundlage für gesunde Tiere und eine erfolgreiche Tierhaltung. Mit den nachhaltigen Desinfektionslösungen von Hydroliq gelingt dies einfach, sicher und effizient. Erfahren Sie, wie eine professionelle Stallreinigung mit Hydroliq-Produkten abläuft und warum sie die beste Wahl für Ihre Tiere, Ihre Mitarbeitenden und die Umwelt ist.

Weshalb ist eine regelmässige Stalldesinfektion so wichtig?


Ein wichtiger Bestandteil der landwirtschaftlichen Praxis ist die regelmässige Reinigung und Desinfektion von Ställen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere zu gewährleisten. Durch diese Massnahmen wird der Infektionsdruck gesenkt und das Immunsystem der Tiere wird nicht unnötig belastet. In manchen Situationen, beispielsweise nach einem Umtrieb oder bei einem Seuchenbefall, muss der Stall besonders gründlich gereinigt und desinfiziert werden, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Andernfalls können sich Keime unsichtbar in den Ställen verbreiten und den neuen Tierbestand gefährden.

Da dieser Prozess zeitintensiv ist und Fachwissen erfordert, lohnt sich die Übergabe an geschulte Fachleute. Professionelle Reinigungsbetriebe verfügen über das nötige Know-how, die passende Ausrüstung und das Bewusstsein für aktuelle Normen, Sicherheitsstandards und Umweltauflagen. So profitieren Sie von einem hygienisch sauberen Stall, zuverlässiger Dokumentation und maximaler Sicherheit, bei gleichzeitig mehr Freiraum für andere betriebliche Aufgaben.


Ablauf einer professionellen Stallreinigung mit Hydroliq-Produkten


    Grobreinigung und Demontage
    Zunächst wird der Stall ausgemistet, um groben Schmutz wie Federn, Eier oder Einstreureste zu entfernen. Gleichzeitig werden Anlagenteile und Abdeckungen demontiert, damit alle Flächen zugänglich sind.
    (Dieser Schritt wird meist durch die Eigentümerschaft vorgenommen.)

    Vorab-Desinfektion durch Verneblung (Empfehlung)

    Die Desinfektion vorab ist eine Sicherheitsmassnahme für Eigentümer und Reinigungspersonal, die dazu dient, den Keimdruck bereits vor der eigentlichen Reinigung deutlich zu reduzieren. Zusätzlich wird das Risiko einer Ansteckung für den Menschen erheblich gesenkt. Dank moderner Verneblungstechnik mit einer Hydroliq-Desinfektionslösung werden selbst schwer erreichbare Bereiche gleichmässig benetzt.

    Vorwässerung
    Hartnäckige Verschmutzungen werden eingeweicht, sodass sie sich im nächsten Schritt leichter entfernen lassen. Dieser Arbeitsschritt verbessert das Reinigungsergebnis erheblich.

    Grundreinigung
    Dieser präzise Arbeitsschritt ist entscheidend für das Endergebnis. Nur auf einer gründlich gereinigten Oberfläche kann der nachfolgende Schaum optimal haften und seine volle Wirkung entfalten.

    Einschäumung
    Alle Flächen – Decken, Wände, Böden sowie Installationen wie Vitrinen, Futtertröge und Tränken –werden vollständig eingeschäumt. Der Schaum löst Schmutz, haftet gut und sorgt für eine gleichmässige Benetzung aller Oberflächen.

    Hochdruckreinigung mit Wasser
    Nach der Einwirkzeit wird der Stall ausschliesslich mit kaltem Wasser gründlich gereinigt. Mit moderner Hochdrucktechnik lassen sich auch schwer zugängliche Stellen exakt säubern, ohne Oberflächen zu beschädigen. Wichtig: Verbleibende Resten von Reinigungsmittel oder Schmutzpartikel können die Wirkung der anschliessenden Desinfektion herabstufen oder sogar aufheben. Daher ist ein gründliches Nachspülen mit klarem Wasser unerlässlich.

    Keine Wartezeit für Trocknung

    Da Hydroliq-Desinfektionslösungen auch bei feuchten Oberflächen ihre Wirkung entfalten, ist keine Wartezeit bis zur vollständigen Trocknung nötig. Dadurch können die Tiere schneller wieder einziehen und der Stall steht weniger lang leer.

    Sprühdesinfektion

    Im Anschluss wird eine gezielte Sprühdesinfektion aller Oberflächen mittels Hochdruck-Reinigungsgeräten durchgeführt. Diese Methode sorgt für eine gleichmässige und flächendeckende Verteilung der Lösung.

    Abschlussdesinfektion durch Verneblung

    Zum Schluss erfolgt eine zweite Verneblungsdesinfektion. Diese erreicht auch schwer zugängliche Bereiche und sorgt für eine vollumfängliche, nachhaltige Desinfektion.


Hinweis – Trinkwasserleitungen nicht vergessen
Für die Reinigung der Trinkwasserleitungen empfehlen wir Hydroliq WATER DISINFECTION Plus. Die Einspeisung der Lösung baut nach und nach Biofilme in den Leitungen ab (Die Abbaugeschwindigkeit ist abhängig vom Zustand der Leitungen). Nach dem Spülvorgang kann die Lösung dauerhaft eingespiesen werden und so das Immunsystem der Tiere auch im laufenden Betrieb entlasten.

Hydroliq Schema Wasserdesinfektion

Fazit: Nachhaltige Stallhygiene zahlt sich aus


Mit Hydroliq-Produkten und professioneller Reinigung schaffen Sie die Basis für gesunde Tiere, hygienische Stallbedingungen und langfristig erfolgreiche Betriebsabläufe. Hydroliq setzt dabei auf nachhaltige Technologie, einfache Anwendung und maximale Sicherheit – für Mensch, Tier und Umwelt.

Eine individuelle Beratung ist für uns selbstverständlich. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Dienstleistungspartner Purwatec AG beraten wir Sie kompetent zu allen Fragen rund um das Thema Stalldesinfektion und stimmen die Massnahmen auf Ihre Bedürfnisse und den gewünschten Anwendungsbereich ab. Dabei stellen wir Ihnen die empfohlenen Produkte und möglichen Gerätelösungen vor. Rufen Sie uns an unter: 041 259 90 00 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@hydroliq.com

Unser Dienstleistungspartner für Stallreinigungen und Desinfektion:

Purwatec AG
Marktstrasse 30
9244 Niederuzwil
071 911 79 90
info@purwatec.ch
www.purwatec.ch

Biofilm – das mikrobielle Kollektiv

Unsichtbare Schutzschilder der Mikroorganismen


Biofilme sind überall, ob auf unseren Zähnen, in der Kanalisation oder auf medizinischen Implantaten. Dabei handelt es sich um komplexe Gemeinschaften von Mikroorganismen, die sich an Oberflächen anheften und von einer schützenden Schleimschicht umgeben sind. Diese Strukturen sind hoch organisiert aufgebaut und verfügen über erstaunliche Schutzmechanismen.

Was genau ist ein Biofilm?


Ein Biofilm ist eine Ansammlung von Mikroorganismen, hauptsächlich Bakterien, die in einer selbst produzierten Matrix aus extrazellulären polymeren Substanzen (EPS) eingebettet sind. Diese Matrix besteht hauptsächlich aus Polysacchariden, Proteinen, Lipiden und DNA. Sie dient sowohl dem Zusammenhalt als auch dem Schutz der Mikroorganismen-Gemeinschaft.
Biofilme können sowohl auf biologischen als auch auf unbelebten Oberflächen entstehen. Beispiele sind Zahnoberflächen, Kontaktlinsen, Wasserleitungen, Lebensmittelverpackungen oder Wassertanks.

Wie entsteht ein Biofilm?


Biofilm

Die Bildung eines Biofilms verläuft in mehreren Phasen und ergibt einen Kreislauf.

1. Adhäsion:
Einzelne Mikroorganismen heften sich über spezialisierte Proteine oder Strukturen wie Pili an eine geeignete Oberfläche.
2. Kolonisation:
Die Zellen beginnen, sich zu teilen und kommunizieren über sogenannte Quorum-Sensing-Moleküle, um ihr Verhalten zu koordinieren.
3. Matrixbildung:
Die Mikroorganismen produzieren die EPS-Matrix, die den Biofilm stabilisiert und schützt.
4. Reifung:
Es entstehen komplexe dreidimensionale Strukturen. Diese haben Kanäle für den Nährstofftransport, welche vergleichbar mit einem primitiven Gewebe sind.
5. Ablösung:
Teile des Biofilms oder einzelne Zellen lösen sich ab, um neue Standorte zu besiedeln.


Welche Schutzfunktionen bietet der Biofilm?


Die EPS-Matrix ist weit mehr als nur „Schleim“. Sie fungiert als Schutzschild gegen äussere Einflüsse.

Bakterien im Biofilm sind oft bis zu 1000-mal resistenter gegen Antibiotika als freischwimmende (planktonische) Zellen. Gründe dafür sind unter anderem die eingeschränkte Penetration von Wirkstoffen, veränderte Stoffwechselzustände der Bakterien und genetische Anpassungen.
  • Schutz vor dem Immunsystem:
    Immunzellen erkennen und bekämpfen Biofilmstrukturen deutlich schwerer.
  • Resistenz gegenüber Umweltstress:
    Biofilme bieten Schutz vor UV-Strahlung, pH-Schwankungen, Desinfektionsmitteln und Austrocknung.
  • Kommunikation und Kooperation:
    Über Quorum Sensing können Mikroorganismen im Biofilm gemeinsame Strategien zur Verteidigung entwickeln.

Warum sind Biofilme ein Problem?


In industriellen und haustechnischen Wasserleitungen bilden sich häufig Biofilme, die sich an den Rohrinnenwänden festsetzen. Diese Biofilme sind nicht nur aus hygienischer Sicht problematisch, sondern haben auch technische und wirtschaftliche Folgen.

Einerseits begünstigen sie das Wachstum von Krankheitserregern wie Legionella pneumophila oder Pseudomonas aeruginosa, welche sich aus dem Biofilm lösen und über das Wasser verbreiten können. Gleichzeitig kann es zu Korrosion, Rohrverstopfungen und erhöhtem Energieverbrauch kommen, da der Durchfluss behindert wird. Hinzu kommt, dass sich Biofilme nur schwer entfernen lassen, da sie überaus resistent gegen gewisse Desinfektionsmittel und viele Reinigungsverfahren sind.

Legionellen in Leitungen

Ein oft unterschätzter Faktor ist die Wassertemperatur: Viele Mikroorganismen wachsen im Bereich von 20–50 °C besonders gut, wie er in vielen Warmwassersystemen vorkommt. Vor allem Legionellen finden hier optimale Bedingungen vor. Grundsätzlich töten Temperaturen über 60 °C Keime ab, doch die schützende Matrix des Biofilms kann Hitze teilweise abschirmen. Das hat zur Folge, dass im Inneren Bakterien überleben.

Sommerhitze als zusätzliches Risiko

Besonders im Sommer kann sich das Problem zusätzlich verschärfen. Stehendes Wasser in selten genutzten Leitungen (z. B. Schulen, Hotels, Ferienwohnungen) erwärmt sich schnell auf kritische Temperaturen in den Rohrleitungen. Diese „warmen Zonen” im Leitungssystem fördern die Biofilmbildung massiv, insbesondere, wenn das Wasser über längere Zeit nicht zirkuliert. Legionellen und andere pathogene Keime können sich in diesen warmen, stagnierenden Bereichen rasant vermehren und beim nächsten Wassergebrauch als Aerosole eingeatmet werden.

Fazit: Biofilme – nützliche Helfer mit zwei Gesichtern

    Nicht jeder Biofilm ist unerwünscht. In vielen natürlichen und technischen Ökosystemen erfüllen Biofilme wichtige Aufgaben:

  • Abbau organischer Schadstoffe in Kläranlagen
  • Förderung der Bodenfruchtbarkeit und Unterstützung des Pflanzenwachstums
  • Stabilisierung der Darmflora des Menschen

  • Gleichzeitig können bestimmte Biofilme jedoch Infektionen, Materialschäden oder hygienische Risiken verursachen.

Sorgenfrei dank Hydroliq WATER DISINFECTION Plus

Hydroliq Water Disinfection Plus bietet eine effektive und nachhaltige Lösung zur Desinfektion von Trinkwasser und Wasserleitungen – ganz ohne Rückstände zu hinterlassen. Die Anwendung ist einfach, geruchsneutral und kann problemlos in bestehenden Anlagen integriert werden. Unsere Lösung eliminiert 99,99 % aller Keime, darunter auch Legionellen. Durch eine dauerhafte Anwendung wird der Biofilm kontinuierlich abgebaut und eine erneute Verkeimung verhindert. Hydroliq ist zugelassen für die Trinkwasserdesinfektion, zertifiziert (BAG, SVGW) und benötigt keine Gefahrensymbole.

Hydroliq WATER DISINFECTION Plus


Gerne geben wir Ihnen eine individuelle Beratung und sorgen für Sie langfristig für sicheres, keimfreies Wasser!

Sanitärtag 2025

Sanitärfachleute, Referentinnen und Referenten mit spannendem Fachwissen sowie marktführende Hersteller und Lieferanten unter einem Dach – das ist der Sanitärtag 2025 im Kursaal Bern!

Besuchen Sie uns am Stand Nr. 16 und erfahren Sie, wie Sie mit unserer Lösung WATER DISINFECTION Plus Herausforderungen meistern: Biofilme in Wasserleitungen effektiv abbauen und sichere Trinkwasserhygiene gewährleisten – ob mobil für akute Einsätze oder als Festinstallation. . Für Tickets und weitere Informationen besuchen Sie die Veranstaltungsseite.

Kälberflechte – Ein unterschätztes Risiko

Kälberflechte ist eine hochansteckende Hautpilzerkrankung, die vor allem junge Rinder betrifft. Sie tritt in vielen landwirtschaftlichen Betrieben regelmässig auf und kann nicht nur das Tierwohl beeinträchtigen, sondern auch wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Wir erklären, wie Kälberflechte entsteht, welche Bedingungen sie begünstigen und wie sich der Pilz mit Hypochloriger Säure wirksam und nachhaltig bekämpfen lässt.

Was ist Kälberflechte?


Kälberflechte (Trichophytie) ist eine durch Fadenpilze verursachte Hautinfektion, die sich in kreisrunden, haarlosen und schuppenden Stellen zeigt, meist am Kopf, Hals oder rund um die Augen. Im Allgemeinen ist die Erkrankung eindeutig identifizierbar, wobei im Zweifel eine Laboranalyse zur Klärung herangezogen werden kann. Die Erkrankung ist hochansteckend und kann sich schnell im Bestand ausbreiten. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Tierkontakt, aber auch indirekt über kontaminierte Gegenstände wie Tränkeeimer, Kälberbürsten, Stallwände oder Kleidung und Hände von Betreuungspersonen. Besonders Jungtiere mit noch unausgereiftem Immunsystem sind gefährdet. Auch Menschen können sich infizieren, weshalb besondere Sorgfalt im Umgang mit betroffenen Tieren notwendig ist.

Begünstigende Umstände


Kälberflechte tritt vor allem in den ersten Lebensmonaten auf, wenn das Immunsystem der Tiere noch nicht vollständig entwickelt ist.
    Folgende Faktoren erhöhen das Risiko:

  • Unzureichende Belüftung und hohe Luftfeuchtigkeit
  • Mangelnde Stallhygiene
  • Stress durch Umstallung oder Futterumstellung
  • Fehlende Desinfektion von Tränken, Kälberhütten und Arbeitsmaterialien
Gut zu wissen:
Erwachsene Kühe zeigen deutlich seltener Kälberflechte, da sie bereits eine gewisse Immunität gegen die Erreger durch frühere Infektionen oder Impfungen aufgebaut haben.

Folgen für Tier und Betrieb


Die Hautveränderungen selbst sind für die Tiere meist nicht schmerzhaft, schwächen aber die Abwehr und machen sie anfälliger für andere Krankheiten.
    Weitere mögliche Folgen sind:

  • Erhöhte Ansteckungsgefahr innerhalb der Herde
  • Zusätzlicher Pflegeaufwand und längere Aufzuchtzeiten
  • Mögliche Einschränkungen beim Tierverkauf
  • Qualitätsminderung beim Leder durch Narbenbildung
  • Risiko der Übertragung auf Mitarbeitende

Was hilft gegen Kälberflechte?


Eine Früherkennung und gezieltes Handeln sind entscheidend.
    Die wichtigsten Massnahmen:

  • Isolierung betroffener Tiere, um die Ausbreitung zu verhindern
  • Stallhygiene verbessern durch regelmässige Reinigung und Desinfektion von Boxen, Werkzeugen und Kontaktflächen
  • Desinfektion von Ausrüstung wie Kälberiglus, Tränkeeimer und Bürsten gründlich reinigen
  • Hautpflege der Tiere mit geeigneten Mitteln zur Pilzbekämpfung
  • Impfung möglich, prophylaktisch oder auch bei bereits infizierten Tieren zur Verkürzung der Krankheitsdauer

Nachhaltige Lösung mit Hypochloriger Säure


kaelberflechte
Vor (links) und nach (rechts) einigen Anwendungen von Hydroliq ANIMAL

Die Desinfektionslösungen von Hydroliq basieren auf HOCl und bieten eine wirksame und hautfreundliche Desinfektion. Hypochlorige Säure wirkt stark gegen Pilze, Bakterien, Sporen und Viren. Sie eignet sich optimal für viele Bereiche im Stall sowie zur direkten Anwendung am Tier und der Behandlung betroffener Hautstellen. Versuche haben gezeigt, dass sich durch die regelmässige Direktanwendung von Hydroliq ANIMAL am Tier eine schnelle Verbesserung erzielen lässt.

Fazit


Kälberflechte lässt sich in vielen Fällen vermeiden, mit konsequenter Hygiene und gezielter Desinfektion. Hydroliq ANIMAL hilft Landwirtinnen und Landwirten dabei, Pilzinfektionen wirksam einzudämmen und die Gesundheit der Kälber nachhaltig zu schützen.

Hydroliq ANIMAL
    Melden Sie sich noch heute unter info@hydroliq.com | 041 259 90 00 oder direkt bei Ihrem Kundenberater für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Gesundheitsrisiko Schimmel

Schimmel ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann ernsthafte gesundheitliche Risiken bergen, besonders in Wohnräumen. Oft bleibt er lange unentdeckt und breitet sich heimlich in feuchten Ecken aus. Doch wer die Ursachen kennt und frühzeitig handelt, kann grössere Schäden verhindern.

Was ist Schimmel?


Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Pilze, die in der Natur weit verbreitet sind. Sie gehören hauptsächlich zu den Gruppen der Ascomyceten und Zygomyceten und vermehren sich durch Sporen, die in der Luft schweben. Sobald sie eine geeignete Oberfläche gefunden haben, siedeln sie sich an. In Innenräumen erscheinen sie oft als farbige Flecken auf Wänden, Decken oder Möbeln. Schimmel kann ebenfalls an Lebensmitteln entstehen, die nicht richtig gelagert werden oder abgelaufen sind.

Wie entsteht Schimmel?


Die Hauptursache für Schimmelbildung in Innenräumen ist Feuchtigkeit. Diese kann durch verschiedene Faktoren entstehen:
  • Kondensation:
    Wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft, kann sich Kondenswasser bilden, das Schimmel begünstigt.
  • Baumängel:
    Undichte Dächer, Risse in den Wänden oder fehlende Wärmedämmung können Feuchtigkeit ins Gebäude lassen.
  • Unzureichende Belüftung:
    Feuchtigkeit, die beim Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen entsteht, kann sich ansammeln, wenn nicht ausreichend gelüftet wird.
  • Wasserschäden:
    Leckagen oder Überschwemmungen führen zu einer erhöhten Feuchtigkeit, die Schimmelbildung fördert.

  • Besonders gefährdet sind Bereiche mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Badezimmer, Küchen und Kellerräume.

Warum ist Schimmel gefährlich?


Schimmelpilze können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen und stellen insbesondere für empfindliche Personengruppen ein erhebliches Risiko dar.
  • Allergien:
    Schimmelsporen in der Luft können Reaktionen wie Niesen, Husten, Hautausschläge oder tränende Augen auslösen.
  • Atemwegserkrankungen:
    Eine längere Belastung durch Schimmel kann chronische Beschwerden wie Reizhusten oder Asthma begünstigen, vor allem bei vorbelasteten Menschen.
  • Mykotoxine:
    Einige Schimmelarten bilden giftige Stoffe, sogenannte Mykotoxine. Beim Einatmen oder Hautkontakt können sie schädlich wirken und zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen führen.

  • Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Wie kann man Schimmel bekämpfen?


schimmel

Bei der Bekämpfung von Schimmel ist es wichtig, sowohl den sichtbaren Befall zu entfernen als auch die Ursachen zu beheben:
  • Kleine Flächen:
    Bei frühzeitiger Entdeckung kann oberflächlicher Schimmel auf Fliesen, Wänden oder Fensterdichtungen mit speziellen Schimmelentfernern oder Desinfektionsmitteln wie unserem Hydroliq PROFESSIONAL bekämpft werden. Der grosse Vorteil unseres Desinfektionsmittels liegt darin, dass es sowohl Schimmelpilze als auch Bakterien abtötet und ohne Schadstoffe auskommt. So ist Hydroliq PROFESSIONAL selbst für sensible Bereiche wie Kinderzimmer oder Küchen problemlos geeignet. Verbleibende, sichtbare Schimmelflecken (Überreste des abgetöteten Schimmels) können anschliessend mit herkömmlichen Reinigungsmitteln entfernt werden.
  • Grössere Befälle:
    Wenn sich Schimmel grossflächig ausgebreitet hat oder tief in Wände und Materialien eingedrungen ist, sollte unbedingt eine Fachperson beauftragt werden. Diese können die Ursache zuverlässig identifizieren und eine sichere, nachhaltige Sanierung durchführen.
  • Sicherheitsmassnahmen:
    Um den Kontakt mit Schimmelsporen zu vermeiden, sollten beim Entfernen von Schimmel Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken und bei stärkerem Befall geeignete Schutzkleidung getragen werden.

Wie kann man Schimmel vorbeugen?


Vorbeugung ist der effektivste Weg, um Schimmelbildung zu verhindern.
  • Richtiges Lüften:
    Regelmässiges Stosslüften hilft, feuchte Luft nach draussen zu befördern und die Luftfeuchtigkeit zu senken.
  • Heizen:
    Eine konstante Raumtemperatur verhindert das Auskühlen von Wänden und somit die Bildung von Kondenswasser.
  • Möbelplatzierung:
    Möbel sollten nicht direkt an Aussenwänden stehen, um die Luftzirkulation zu gewährleisten.
  • Feuchtigkeitsquellen minimieren:
    Wäsche, wenn möglich nicht in Wohnräumen trocknen und auf ausreichende Belüftung beim Kochen und Duschen achten.
  • Bau- und Sanierungsmassnahmen:
    Bei Neubauten oder Renovierungen sollte auf eine gute Wärmedämmung und einen effektiven Feuchtigkeitsschutz geachtet werden.

Fazit


Schimmel in Innenräumen ist kein rein optisches Problem, sondern ein ernstzunehmender Gesundheits- und Bauschaden. Die Kenntnis der Ursachen, insbesondere Feuchtigkeit und unzureichende Belüftung, ermöglicht eine gezielte Prävention und frühzeitige Intervention. Entscheidend ist ein bewusster Umgang mit Raumklima, baulicher Substanz und Hygiene.

Ob Eigenheim oder Mietwohnung – effektive Schimmelprävention setzt im Alltag Aufmerksamkeit und gezieltes Handeln voraus. Erweist sich der Befall als komplex, ist eine fachgerechte Sanierung unverzichtbar, um nachhaltige Schäden zu vermeiden. Wer gut informiert ist und frühzeitig aktiv wird, schützt nicht nur die Bausubstanz, sondern vor allem die Gesundheit aller Bewohner langfristig.

Wie werden Keime übertragen?

Krankheitserreger sind überall – in der Luft, auf Oberflächen und in Lebensmitteln. Die meisten sind harmlos, aber einige können schwerwiegende Erkrankungen auslösen. Besonders in Zeiten von Grippewellen oder Pandemien sind wir verstärkt darauf angewiesen, uns gegen die verschiedenen Übertragungswege von Keimen zu schützen.



Tröpfcheninfektion & Luft übertragen:
Unsichtbare Gefahren in der Luft


Tröpfcheninfektionen und durch Luft übertragene Keime gehören zu den häufigsten Übertragungswegen. Sie entstehen, wenn infizierte Personen beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen winzige Tröpfchen mit Krankheitserregern in die Luft abgeben. Diese Tröpfchen können dann von anderen Menschen eingeatmet oder über die Schleimhäute (wie Nase oder Mund) aufgenommen werden. Eine besondere Gefahr stellen sogenannte Aerosole dar – winzige Tröpfchen, die stundenlang in der Luft schweben und weite Strecken fliegen können.

Diese Art der Übertragung wird häufig bei Krankheiten wie Tuberkulose, Masern, Grippe oder auch COVID-19 beobachtet.

Wie kannst du dich schützen?

  • Abstand halten
  • Mundschutz tragen
  • Regelmässiges lüften
  • Gründliches Händewaschen



Kontakt- & Schmierinfektion:
Keime auf Oberflächen und durch direkten Kontakt


Keime können durch direkten Körperkontakt, aber auch durch indirekten Kontakt mit kontaminierten Oberflächen (z.B. Türklinken, Handläufe oder Handys) übertragen werden. Diese Art der Übertragung geschieht oft unbewusst: Wer eine kontaminierte Oberfläche berührt und sich anschliessend ins Gesicht fasst, gelangt mit den Keimen direkt auf die Schleimhäute (z.B. im Auge, in der Nase oder im Mund).

Diese Art der Übertragung kommt vor allem bei Krankheitserregern wie Noroviren oder Erkältungsviren vor.

Wie kannst du dich schützen?

  • Regelmässiges Händewaschen mit Seife
  • Vermeide es, dir ins Gesicht zu fassen
  • Reinigung und Desinfektion von Oberflächen
  • Verwendung von Desinfektionsmitteln



Blut- & Gewebeinfektionen:
Übertragung durch Körperflüssigkeiten


Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien können durch direkten Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten in den Körper gelangen. Dies kann durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, Kontakt mit infiziertem Blut oder durch den Austausch von Körperflüssigkeiten wie Speichel oder Schweiss geschehen. Auch durch Insektenstiche können Erreger übertragen werden – zum Beispiel durch Mücken, die Malaria oder das Zika-Virus übertragen.

Durch diesen Übertragungsweg können Krankheiten wie Hepatitis B&C, HIV oder Syphilis übertragen werden.

Wie kannst du dich schützen?

  • Schutzkleidung (bei Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten)
  • Saubere Piercing- und Tätowierwerkzeuge / Nadeln verwenden
  • Insektenschutzmittel (besonders in Risikogebieten)



Kontaminierte Lebensmittel und Wasser:
Gefahren in der Küche


Keime wie Salmonellen, E. coli oder Hepatitis A können durch verunreinigte Lebensmittel oder Wasser in den Körper gelangen und Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Diese Art der Übertragung wird oft als fäkal-orale Übertragung bezeichnet und kommt vor allem in Regionen mit schlechten hygienischen Bedingungen oder unzureichender Wasseraufbereitung vor. Aber auch in westlichen Ländern mit gutem Hygienestandard können Ausbrüche durch unsachgemäss gelagerte Lebensmittel oder mangelnde Hygiene bei der Zubereitung auftreten.

Von kontaminierten Lebensmitteln oder Wasser können Durchfallerkrankungen, Hämolytisch-urämisches Syndrom, Hepatitis A, Typhus oder Listeriose ausgelöst werden.

Wie kannst du dich schützen?

  • Lebensmittel:
    hygienisch zubereiten, gut waschen, richtig lagern, vollständig kochen
  • Trinkwasser:
    frisch, sauber, zuverlässige Quellen
  • Vermeidung von unzureichend gegarten Lebensmitteln:
    rohes Fleisch, Eiern, Meeresfrüchten
  • Bewährt hat sich unsicheren Hygienezuständen der Leitspruch:
    Cook it, peel it or forget it!

Fazit


Da Krankheitserreger auf vielfältige Weise übertragen werden, ist es wichtig, die richtigen Schutzmassnahmen zu kennen. Eine gute Hygiene, der bewusste Umgang mit Lebensmitteln, das Tragen von Schutzmasken und das Vermeiden von engem Kontakt in Risikosituationen sind wichtige Massnahmen, um gesund zu bleiben.

Prävention ist der effektivste Schutz vor Infektionen – wachsam sein und auf den Körper sowie die Umwelt achten!

Biozide einfach erklärt

Biozide sind chemische oder biologische Wirkstoffe zur Bekämpfung von Schadorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzen, Insekten oder Nagetieren. Sie werden in vielen Bereichen des täglichen Lebens eingesetzt, zum Beispiel in Desinfektionsmitteln, Holzschutzmitteln oder Insektiziden. Der Begriff „Biozid“ stammt aus dem griechischen und lateinischen: „bios“ bedeutet Leben, „caedere“ töten.

Warum gibt es Biozide?


Biozide spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz der Gesundheit, der Hygiene und der Erhaltung von Materialien.

    Einige wichtige Einsatzgebiete sind:


  • Hygiene und Gesundheitsschutz: Desinfektionsmittel sind dazu da, um Krankheitserreger auf Oberflächen, im Wasser oder in der Luft zu beseitigen und so Infektionen zu verhindern.
  • Materialschutz: Holzschutzmittel verhindern den Befall von Bauholz durch Pilze oder Insekten und verlängern so die Lebensdauer von Gebäuden und Möbeln.
  • Schädlingsbekämpfung: Der Einsatz von Insektiziden und Rodentiziden ist eine effektive Methode zur Eindämmung von Schädlingen wie Insekten oder Nagetieren. Diese Tiere können erhebliche Schäden an Vorräten oder Ernten anrichten.
  • Trink- und Badewasseraufbereitung: Biozide können zur Desinfektion von Wasser eingesetzt werden, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu verhindern.

Wie werden Biozide verwendet?




Die Anwendung von Biozide kann je nach Produktart oder Verwendungszweck variieren. Es ist sehr wichtig die Gebrauchsanweisungen, Sicherheitsvorschriften und Gefahrensymbole immer zu beachten. So kann Mensch und Umwelt geschützt werden.

    Allgemeine Hinweise zur korrekten Vorgehensweise mit Bioziden:


  • Gebrauchsanweisung lesen: Vor der Anwendung die Etiketten und Produktinformationen sorgfältig lesen, um die richtige Dosierung und Anwendungsmethode zu kennen.
  • Schutzausrüstung tragen: Je nach Produkt kann das Tragen von Handschuhen, Schutzbrille oder Atemschutz erforderlich sein.
  • Umwelt schützen: Viele Biozide sollten nicht in die Umwelt gelangen. Reste und Verpackungen müssen daher ordnungsgemäss entsorgt werden.
  • Vorschriften beachten: In der Schweiz regelt die Biozidprodukteverordnung (VBP) die Verwendung und Inverkehrbringung von Biozidprodukten. Es dürfen ausschliesslich zugelassene und geprüfte Biozide verwendet werden.

Der Zulassungsprozess von Bioziden:


Biozide können potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt bergen und unterliegen daher strengen Prüf- und Zulassungsverfahren.

    In der EU und in der Schweiz gibt es verschiedene Verordnungen, die den Umgang mit Bioziden regeln:


  • Bewertung von Wirkstoffen: Vor der Zulassung eines Biozids wird der Wirkstoff einer detailreichen wissenschaftlichen Bewertung unterzogen. Diese prüft Wirksamkeit, Toxizität und mögliche Umweltauswirkungen.
  • Produktspezifische Zulassung: Hersteller sind dazu verpflichtet, für jedes Produkt eine Zulassung zu beantragen. In diesem Antrag muss dringend nachgewiesen sein, dass das Biozidprodukt die geforderten Sicherheits- und Wirksamkeitskriterien erfüllt.
  • Kennzeichnung: Biozide müssen entsprechend mit den geltenden Vorschriften an der Verpackung gekennzeichnet werden. Dies dient dazu, dass Verbraucher alle wichtigen Informationen und Hinweise zu Risiken erhalten.
  • Regelmässige Kontrolle: Auch bereits zugelassene Produkte werden stets weiter kontrolliert. So kann sichergestellt werden, dass die Biozide den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Fazit:


Biozide spielen eine wichtige Rolle im Schutz vor Schadorganismen und tragen zur Hygiene, Gesundheit und Materialerhaltung bei. Sie helfen, Krankheiten zu verhindern und Schädlingsbefall in verschiedenen Bereichen wie Landwirtschaft, Industrie und Gesundheitswesen zu kontrollieren.

Dennoch können Biozide die Umwelt und Gesundheit belasten. Durch falsche Anwendung oder den Einsatz nicht zugelassener Produkte können Wasser, Böden und nützliche Organismen gefährdet werden. Zudem kann eine unsachgemässe Nutzung die Entstehung von Resistenzen begünstigen und die Wirksamkeit der Biozide verringern. Daher sollte ihr Einsatz verantwortungsbewusst erfolgen, und wann immer möglich, sollten umweltfreundlichere Alternativen in Betracht gezogen werden.

Partnerschaft mit Clean Hospitals

Hydroliq ist jetzt offizieller Partner von Clean Hospitals


Wir sind stolz darauf, bekannt zu geben, dass Hydroliq neu offizieller Partner der globalen Vereinigung Clean Hospitals ist – einer Initiative, die sich für Innovation, Forschung und Nachhaltigkeit in der Krankenhaushygiene einsetzt. Als Experten für nachhaltige und effektive Desinfektionslösungen freuen wir uns darauf, gemeinsam mit anderen führenden Partnern nachhaltige Hygieneprozesse im Gesundheitswesen voranzutreiben.

Unsere gemeinsamen Ziele:


  • Infektionsrisiken reduzieren
  • Patientensicherheit weltweit verbessern
  • Nachhaltige Hygieneprozesse vorantreiben
  • Umwelt und Krankenhauspersonal besser schützen

  • Warum ist Hydroliq der ideale Partner für Clean Hospitals?


    Unsere Desinfektionslösungen bieten:
    ✅ Umweltfreundlich und 100 % biologisch abbaubar
    ✅ Breites Wirkungsspektrum – auch gegen Sporen
    ✅ Sofortige Wirksamkeit
    ✅ Resistenzbildung nahezu ausgeschlossen
    ✅ Sicherheit für Mensch und Umwelt
    ✅ Einfache und effiziente Anwendung

    Diese Partnerschaft ist für uns mehr als eine Auszeichnung. Sie ist ein weiterer Schritt in unserem Engagement für eine saubere, sichere und nachhaltige Zukunft.

    Redox-Wert: Wie Oxidation Keime stoppt

    Der Redox-Wert (auch Redox-Potenzial genannt) ist eine zentrale chemische Grösse, welche die Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln bestimmt. Er beschreibt das Verhältnis zwischen REDuktion (Elektronenaufnahme) und OXidation (Elektronenabgabe) in einer Lösung. Der Redox-Wert wird in Millivolt (mV) gemessen und zeigt an, wie stark eine Lösung oxidierend oder reduzierend wirkt. Ein hoher Wert weist auf eine stark oxidierende Umgebung hin, die ideal geeignet ist, um Mikroorganismen wie Bakterien, Viren und Pilze zu zerstören.

    Substanzen mit einem hohen Redox-Potenzial, wie Ozon oder hypochlorige Säure, entziehen anderen Molekülen Elektronen. Diese Oxidation destabilisiert chemische Bindungen und zerstört die Zellstrukturen von Mikroorganismen, was zu ihrer Abtötung führt.
    • Hohe Redox-Werte (> +650 mV): Stark oxidierend, geeignet für die Abtötung von Mikroorganismen.
    • Niedrige oder negative Redox-Werte: Reduzierende Umgebung, wenig geeignet für Desinfektionszwecke.

    • Der Redox-Wert spielt somit eine entscheidende Rolle in der Desinfektion.

    Warum ist der Redox-Wert für die Desinfektion wichtig?


    Die Abtötung von Mikroorganismen beruht auf einem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip: Oxidationsmittel mit hohem Redox-Potenzial entziehen den Zellstrukturen der Keime Elektronen. Dadurch werden Zellmembranen, Enzyme und die DNA geschädigt. Die Mikroorganismen können ihre lebenswichtigen Funktionen nicht mehr aufrechterhalten und sterben ab.

    Ein hohes Redox-Potenzial zeigt an, wie stark die Oxidationswirkung einer Lösung ist. Eine höhere Spannung bedeutet eine schnellere und effektivere Keimabtötung.

      Beispiele für die Abhängigkeit der Desinfektion vom Redox-Wert:


    • Bei einem Redox-Wert über +750 mV werden die meisten Bakterien, Viren und Pilze schnell abgetötet.
    • Sinkt der Wert unter +650 mV, nimmt die Desinfektionswirkung drastisch ab.

    Wie wird der Redox-Wert gemessen?




    Zur Überwachung des Redox-Wertes werden spezielle Elektroden verwendet, die die elektrische Spannung in einer Lösung messen. Diese Geräte ermöglichen eine präzise Kontrolle und stellen sicher, dass sich die Lösung stets im optimalen Bereich befindet.

      In der Praxis werden je nach Anwendung folgende Redox-Werte eingehalten:


    • Trinkwasser-Desinfektion: +650 bis +850 mV
    • Schwimmbad-Desinfektion: +750 bis +850 mV
    • Industrie- und Lebensmittelhygiene: über +800 mV für maximale Wirksamkeit

    Die Rolle von hypochloriger Säure (HOCl)


    Hypochlorige Säure (HOCl) ist ein effizientes Desinfektionsmittel, welches sich durch seine duale Eigenschaft als starkes Oxidationsmittel und gute Verträglichkeit für Mensch, Umwelt und Tier auszeichnet. Mit einem hohen Redox-Potential zerstört HOCl innerhalb von Sekunden sowohl Zellmembranen als auch Proteine von Mikroorganismen. Ihr Vorteil liegt in der hohen Wirksamkeit bei niedrigen Konzentrationen. Alle Hydroliq-Produkte haben einen Redox-Wert von mindestens 800 mV.

    Fazit:


    Der Redox-Wert ist ein entscheidender Parameter für die Wirksamkeit von Desinfektionslösungen. Er gibt Aufschluss über die Fähigkeit der Lösung, Mikroorganismen durch Oxidation schnell und effizient zu zerstören. Durch die Auswahl geeigneter Oxidationsmittel, die Optimierung des pH-Werts und die Kontrolle der Konzentration kann der Redox-Wert gezielt gesteigert und stabil gehalten werden.

    Hypochlorige Säure ist ein hervorragendes Beispiel für die praktische Anwendung des Redox-Werts in der Desinfektion. Dank des hohen Redox-Potenzials ermöglicht es eine leistungsstarke, aber gleichzeitig eine schonende Desinfektion, die selbst höchsten hygienischen Ansprüchen gerecht wird.