Norovirus

Der Norovirus gehört zu den häufigsten Auslösern von Magen-Darm-Erkrankungen weltweit. Es kommt regelmässig zu Ausbrüchen, die sowohl Einzelpersonen als auch ganze Einrichtungen betreffen können. Doch was genau ist der Norovirus, wie verbreitet er sich und warum stellt er insbesondere im Gesundheitswesen ein so grosses Risiko dar?

Was ist der Norovirus?


Der Norovirus ist ein hochansteckendes Virus, das eine akute Magen-Darm-Grippe verursacht. Typische Symptome sind plötzlich einsetzendes Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen sowie allgemeines Unwohlsein. Die Erkrankung verläuft meist kurz, kann jedoch sehr intensiv sein und Betroffene stark schwächen.

Besonders tückisch ist, dass bereits kleinste Virusmengen ausreichen, um eine Infektion auszulösen. Zudem ist der Norovirus sehr widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und kann auf Oberflächen über längere Zeit infektiös bleiben.

Wie wird der Norovirus verbreitet?


Die Übertragung erfolgt in der Regel über den sogenannten fäkal-oralen Weg. Das bedeutet, dass Viren über verunreinigte Hände, Lebensmittel, Wasser oder Oberflächen aufgenommen werden.
  • Direkter Kontakt mit infizierten Personen
  • Berührung kontaminierter Flächen wie Türgriffe, Handläufe oder Sanitäranlagen
  • Aufnahme von verunreinigten Lebensmitteln oder Getränken
  • Tröpfcheninfektion, etwa beim Erbrechen
Durch diese unterschiedlichen Übertragungswege verbreitet sich der Norovirus besonders schnell in Gemeinschaftseinrichtungen.

Warum ist der Norovirus gefährlich?


Obwohl die Erkrankung oft nach wenigen Tagen abklingt, kann sie für bestimmte Personengruppen ernsthafte Folgen haben.

Dazu gehören insbesondere:
  • Ältere Menschen
  • Kleinkinder
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem

  • Die grösste Gefahr besteht in einem starken Flüssigkeitsverlust (Dehydration), der im schlimmsten Fall medizinisch behandelt werden muss. Zudem kann die schnelle Verbreitung zu grossflächigen Ausbrüchen führen, die schwer zu kontrollieren sind.

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    Hohes Risiko im Gesundheitswesen


    Im Gesundheitswesen stellt der Norovirus eine besondere Herausforderung dar. Spitäler und Pflegeheime sind Orte, an denen viele gefährdete Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Gleichzeitig herrscht ein hoher Kontakt zwischen Patienten, Personal und Besuchern.

    Folgende Faktoren erhöhen das Risiko zusätzlich:
  • Geschwächte Patienten mit erhöhter Anfälligkeit
  • Hohe Personendichte und häufige Kontakte
  • Gemeinsame Nutzung von Einrichtungen und Geräten
  • Zeitdruck im Pflegealltag, der Hygienemassnahmen erschweren kann

  • Ein Ausbruch kann schnell ganze Stationen betreffen und im schlimmsten Fall zur temporären Schliessung führen.

    Fazit


    Der Norovirus ist ein ernstzunehmender Krankheitserreger, der durch seine hohe Ansteckungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit grosse Herausforderungen mit sich bringt, insbesondere im Gesundheitswesen.

    Gezielte Hygienemassnahmen machen deshalb den entscheidenden Unterschied. Mithilfe unserer verschiedenen Desinfektionslösungen können auch schwer erreichbare Oberflächen desinfiziert werden. Wir konnten bereits in Schweizer Spitälern und Pflegeheimen eine sehr deutliche Reduktion von Norovirus-Infektionen erfolgreich erreichen und den Virus eindämmen. Dies unterstreicht, wie wichtig konsequente Prävention und wirksame Desinfektion im Kampf gegen solche Krankheitserreger sind.

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    Legionellen-Prävention im Hotel

    Sicherheit für Ihre Gäste, Schutz für Ihren Betrieb: In der Hotellerie und Gastronomie ist das Vertrauen der Gäste das höchste Gut. Ein zentraler, oft unsichtbarer Aspekt dieses Vertrauens ist die einwandfreie Qualität des Trinkwassers. Besonders in grossen Gebäuden wie Hotels stellen Legionellen eine ernstzunehmende Herausforderung dar, die weit über technische Wartungsfragen hinausgeht.

    Was sind Legionellen?


    Kurz gefasst: Legionellen sind Bakterien, die natürlicherweise im Wasser vorkommen. Problematisch werden sie dann, wenn sie sich in künstlichen Wassersystemen – wie Duschanlagen, Klimageräten oder Whirlpools – bei Temperaturen zwischen 25 °C und 45 °C massenhaft vermehren. Werden diese Bakterien über feine Wassertröpfchen (Aerosole) eingeatmet, können sie schwere Lungenentzündungen, die sogenannte Legionärskrankheit, auslösen.

    Für eine detaillierte Übersicht zu den biologischen Hintergründen und Risiken empfehlen wir unseren ausführlichen Beitrag: Was sind Legionellen und wie bilden sie sich?

    Wasserleitungen

    Die unsichtbare Gefahr: Biofilm in den Leitungen


    In vielen Hotelbetrieben wird versucht, Legionellen durch kurzzeitige thermische Desinfektion (Erhitzen des Wassers auf über 60 °C) zu bekämpfen. Das Problem: Legionellen verstecken sich oft in sogenannten Biofilmen. Diese schleimigen Schichten an den Rohrinnenwänden dienen den Bakterien als Schutzschild gegen Hitze und herkömmliche Massnahmen. Sobald die Temperatur sinkt, vermehren sie sich erneut – ein Kreislauf, der nicht nur riskant, sondern durch den hohen Energiebedarf auch teuer ist.

    Unser Weg zur langfristigen Wasserhygiene

      Wir setzen auf ein ganzheitliches Dienstleistungskonzept, um Ihr Wassernetz dauerhaft sicher und legionellenfrei zu halten. Dabei gehen wir strukturiert vor:

      1. Status-Quo-Analyse (Wasserproben):
      Der erste Schritt ist immer eine professionelle Bestandsaufnahme. Wir nehmen fachgerechte Wasserproben an verschiedenen Entnahmestellen in Ihrem Hotel.
      2. Untersuchung im Partner-Labor:
      Diese Proben werden von unserem spezialisierten Partnerlabor Hydrolab AG mikrobiologisch untersucht. So erhalten Sie Gewissheit in unter 48h über die tatsächliche Keimbelastung.
      3. Gemeinsame Lösungsbesprechung:
      Basierend auf den Laborergebnissen analysieren wir gemeinsam mit Ihnen die Schwachstellen in Ihrem System (z. B. Totleitungen oder unzureichende Zirkulation).
      4. Implementierung einer nachhaltigen Lösung:
      Statt punktueller Symptombekämpfung setzen wir auf die kontinuierliche Wasserdesinfektion mit Hydroliq Water Disinfection Plus. Unsere Lösung baut bestehende Biofilme ab und verhindert deren Neubildung zuverlässig – ohne das Wasser geschmacklich zu verändern oder die Leitungen anzugreifen.

    Ihr Vorteil: Sicherheit und Wirtschaftlichkeit


    Durch den Einsatz von Hydroliq können Hotels oft die hohen Vorlauftemperaturen im Warmwassersystem senken, was zu einer massiven Reduktion der Energiekosten führt. Gleichzeitig entfallen personalintensive Spülprotokolle weitestgehend. Schützen Sie Ihre Gäste und Ihren Ruf mit einer Wasserhygiene, die hält, was sie verspricht.

    Möchten Sie die Wasserqualität in Ihrem Betrieb prüfen lassen?
    Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung und erfahren Sie mehr über unsere massgeschneiderten Hygienekonzepte für die Hotellerie.

    Desinfektion in der Schweinehaltung

    In der Schweinehaltung ist die Desinfektion weit mehr als eine reine Hygienemassnahme. Sie ist ein zentraler Bestandteil der betrieblichen Routine und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Wohlbefinden der Tiere sowie zur Wirtschaftlichkeit der Betriebe. Eine konsequente Desinfektion reduziert den Antibiotikaeinsatz, stärkt die Tiergesundheit und verbessert das Tierwohl – zugleich können dadurch Produktionskosten gesenkt werden. Darüber hinaus spielt sie eine zentrale Rolle für die Biosicherheit, die Krankheitsprävention und die Vermeidung von Resistenzen. Umweltfreundliche Desinfektionslösungen leisten dabei einen wichtigen Beitrag, um diese Ziele zu erreichen und die Tierhaltung nachhaltig weiterzuentwickeln.

    Gesunde Schweine dank sauberem Wasser


    Die Wasserqualität spielt eine zentrale Rolle für den Erfolg in der Schweinehaltung. In Wasserleitungen kann ein Biofilm entstehen und schädliche Keime beherbergen, welche das Immunsystem der Tiere schwächen und zu Gesundheitsproblemen sowie Leistungseinbussen führen.
      Mit Hydroliq WATER DISINFECTION Plus steht eine fortschrittliche und sichere Lösung zur Verfügung:
    • Wirkt bereits in niedriger Konzentration zuverlässig gegen Keime
    • Abbau des Biofilmes in den Leitungen und Verhinderung einer Neubildung in den Leitungen
    • Sorgt dauerhaft für hygienisch sauberes Trinkwasser
    • Wirksamkeit kann direkt vor Ort gemessen werden
    • Trinkwasserzugelassen, rückstandsfrei und umweltfreundlich

    In allen Haltungsphasen zeigen sich klare Vorteile


    Schweinehaltung

    In der Ferkelaufzucht senkt sauberes Trinkwasser den Keimdruck, erhöht die Wasseraufnahme der Ferkel, stabilisiert die Darmflora und reduziert Durchfall. Dadurch wird das Immunsystem entlastet, was den Ferkeln mehr Energie für Wachstum und Entwicklung ermöglicht. Gleichzeitig verbessert sich die Futterverwertung und der Medikamenteneinsatz sinkt. Durch die erhöhte Wasseraufnahme sinkt zudem der Hitzestress.

    Während der Mastphase unterstützt keimfreies Wasser eine stabile Gesundheit und ein ruhiges Tierverhalten. Die geringere Keimbelastung stärkt das Immunsystem, fördert gleichmässiges Wachstum und verbessert die Futterverwertung. Schmackhaftes Wasser fördert nicht nur die Wasseraufnahme, sondern hilft auch die Leistung unter Stress oder bei hohen Temperaturen zu erhalten.

    In der Deck- und Wartephase fördert sauberes Wasser die Gesundheit der Sauen, stabilisiert die Fruchtbarkeit und verbessert die Besamungsergebnisse. Die reduzierte Keimbelastung entlastet das Immunsystem, verringert Infektionen und senkt den Medikamenteneinsatz.

    In der Abferkelphase schützt eine hygienische Wasserversorgung die neugeborenen Ferkel vor Keimübertragungen und unterstützt die Milchleistung der Sauen. Ein starkes Immunsystem sorgt für vitale Ferkel und stabile Würfe. Selbst bei hohen Temperaturen bleiben Milchproduktion und gleichmässiges Wachstum der Ferkel erhalten.

    Referenz Schloss Herdern TG


    Peter Furger, Betriebsleiter

    “Unsere Ferkel hatten in der Absetzzeit Probleme mit Durchfall, welche wir auf die Wasserqualität zurückführten. Wir suchten dringend nach einer Lösung, welche wirksam, einfach anzuwenden und nachhaltig ist.

    Mit Hydroliq haben wir eine solche Lösung gefunden, bei welcher die Veränderung der Wasserqualität direkt messbar war und sofort zu einer verbesserten Wasseraufnahme der Ferkel führte.

    Der Durchfall in der Absetzphase gehört inzwischen der Vergangenheit an und es ist eine Freude, den gesunden Ferkeln beim Wachsen zuzusehen.”

      Weitere Desinfektionslösungen von Hydroliq


      Hydroliq PROFESSIONAL Plus:
    • Stalldesinfektion zwischen den Umtrieben
    • Anwendung mit Hochdruckreinigungsgeräten auf allen erreichbaren Flächen
    • Auch für feuchte und nasse Oberflächen geeignet
    • Keine 24-stündige Trocknungs- oder Wartezeit
    • Schnelle Wiederbelegung der Ställe möglich

    • Hydroliq Fogger:

    • Handliches Gerät zur Sprühdesinfektion
    • Schnelle Desinfektion grosser Flächen
    • Geeignet für Abferkelboxen, Schweineiglus etc.
    • Sehr feine Tröpfchengrösse
    • Erreicht schwer zugängliche Stellen und Rillen
    • Gleichmässige und gründliche Desinfektion

    • Hydroliq ANIMAL:
    • Direktanwendung am Tier (Haut, Schleimhaut oder Klauen)
    • Alkoholfrei & kein Brennen

    • Hydroliq ANIMAL Plus:
    • Einsatz bei Flüssigfütterung von Schweinen
    • Anwendung nach der Reinigung der Futteranlage
    • Desinfektion des Flüssigfuttermischers mittels Sprühnebel
    • Reduktion der Keimbelastung in der Anlage
    • Verhindert die Bildung von Keimherden im Futter
    • Beitrag zu hygienischer und sicherer Fütterung

    • Hydroliq DESINFECTA Plus:
    • Hautfreundliche Händedesinfektion
    • Alkoholfrei
    • Dermatologisch getestet (Bewertung «SEHR GUT»)
    • Geeignet für den regelmässigen Einsatz

    WIR SIND KÖNIGS-PARTNER!

    Die Hydroliq AG ist stolz darauf, als Königs-Partner das Luzerner Kantonale Schwingfest in Rusmu zu unterstützen.

    SWISSBAU 2026

    Besuchen Sie uns in der Halle 1.1 am Stand C50 und entdecken Sie unsere innovativen Lösungen für eine sichere und nachhaltige Trinkwasserhygiene. Mit WATER DISINFECTION Plus unterstützen wir Sie dabei, Biofilme in Wasserleitungen wirksam abzubauen und Keime wie zum Beispiel Legionellen zuverlässig zu bekämpfen. Je nach Bedarf bieten wir mobile Systeme für akute Einsätze oder festinstallierte Lösungen für die kontinuierliche Prävention. Unsere Experten beraten Sie am Stand gerne zu Ihrer konkreten Situation und empfehlen Ihnen die passende Gesamtlösung.


    Buchen Sie vorab einen Termin, damit wir uns auf unserem Messestand verbindlich und exklusiv Zeit für Sie nehmen können:

    Nachhaltige Stalldesinfektion

    Eine hygienisch saubere Stallumgebung ist die Grundlage für gesunde Tiere und eine erfolgreiche Tierhaltung. Mit den nachhaltigen Desinfektionslösungen von Hydroliq gelingt dies einfach, sicher und effizient. Erfahren Sie, wie eine professionelle Stallreinigung mit Hydroliq-Produkten abläuft und warum sie die beste Wahl für Ihre Tiere, Ihre Mitarbeitenden und die Umwelt ist.

    Weshalb ist eine regelmässige Stalldesinfektion so wichtig?


    Ein wichtiger Bestandteil der landwirtschaftlichen Praxis ist die regelmässige Reinigung und Desinfektion von Ställen, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere zu gewährleisten. Durch diese Massnahmen wird der Infektionsdruck gesenkt und das Immunsystem der Tiere wird nicht unnötig belastet. In manchen Situationen, beispielsweise nach einem Umtrieb oder bei einem Seuchenbefall, muss der Stall besonders gründlich gereinigt und desinfiziert werden, um die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Andernfalls können sich Keime unsichtbar in den Ställen verbreiten und den neuen Tierbestand gefährden.

    Da dieser Prozess zeitintensiv ist und Fachwissen erfordert, lohnt sich die Übergabe an geschulte Fachleute. Professionelle Reinigungsbetriebe verfügen über das nötige Know-how, die passende Ausrüstung und das Bewusstsein für aktuelle Normen, Sicherheitsstandards und Umweltauflagen. So profitieren Sie von einem hygienisch sauberen Stall, zuverlässiger Dokumentation und maximaler Sicherheit, bei gleichzeitig mehr Freiraum für andere betriebliche Aufgaben.


    Ablauf einer professionellen Stallreinigung mit Hydroliq-Produkten


      Grobreinigung und Demontage
      Zunächst wird der Stall ausgemistet, um groben Schmutz wie Federn, Eier oder Einstreureste zu entfernen. Gleichzeitig werden Anlagenteile und Abdeckungen demontiert, damit alle Flächen zugänglich sind.
      (Dieser Schritt wird meist durch die Eigentümerschaft vorgenommen.)

      Vorab-Desinfektion durch Verneblung (Empfehlung)

      Die Desinfektion vorab ist eine Sicherheitsmassnahme für Eigentümer und Reinigungspersonal, die dazu dient, den Keimdruck bereits vor der eigentlichen Reinigung deutlich zu reduzieren. Zusätzlich wird das Risiko einer Ansteckung für den Menschen erheblich gesenkt. Dank moderner Verneblungstechnik mit einer Hydroliq-Desinfektionslösung werden selbst schwer erreichbare Bereiche gleichmässig benetzt.

      Vorwässerung
      Hartnäckige Verschmutzungen werden eingeweicht, sodass sie sich im nächsten Schritt leichter entfernen lassen. Dieser Arbeitsschritt verbessert das Reinigungsergebnis erheblich.

      Grundreinigung
      Dieser präzise Arbeitsschritt ist entscheidend für das Endergebnis. Nur auf einer gründlich gereinigten Oberfläche kann der nachfolgende Schaum optimal haften und seine volle Wirkung entfalten.

      Einschäumung
      Alle Flächen – Decken, Wände, Böden sowie Installationen wie Vitrinen, Futtertröge und Tränken –werden vollständig eingeschäumt. Der Schaum löst Schmutz, haftet gut und sorgt für eine gleichmässige Benetzung aller Oberflächen.

      Hochdruckreinigung mit Wasser
      Nach der Einwirkzeit wird der Stall ausschliesslich mit kaltem Wasser gründlich gereinigt. Mit moderner Hochdrucktechnik lassen sich auch schwer zugängliche Stellen exakt säubern, ohne Oberflächen zu beschädigen. Wichtig: Verbleibende Resten von Reinigungsmittel oder Schmutzpartikel können die Wirkung der anschliessenden Desinfektion herabstufen oder sogar aufheben. Daher ist ein gründliches Nachspülen mit klarem Wasser unerlässlich.

      Keine Wartezeit für Trocknung

      Da Hydroliq-Desinfektionslösungen auch bei feuchten Oberflächen ihre Wirkung entfalten, ist keine Wartezeit bis zur vollständigen Trocknung nötig. Dadurch können die Tiere schneller wieder einziehen und der Stall steht weniger lang leer.

      Sprühdesinfektion

      Im Anschluss wird eine gezielte Sprühdesinfektion aller Oberflächen mittels Hochdruck-Reinigungsgeräten durchgeführt. Diese Methode sorgt für eine gleichmässige und flächendeckende Verteilung der Lösung.

      Abschlussdesinfektion durch Verneblung

      Zum Schluss erfolgt eine zweite Verneblungsdesinfektion. Diese erreicht auch schwer zugängliche Bereiche und sorgt für eine vollumfängliche, nachhaltige Desinfektion.


    Hinweis – Trinkwasserleitungen nicht vergessen
    Für die Reinigung der Trinkwasserleitungen empfehlen wir Hydroliq WATER DISINFECTION Plus. Die Einspeisung der Lösung baut nach und nach Biofilme in den Leitungen ab (Die Abbaugeschwindigkeit ist abhängig vom Zustand der Leitungen). Nach dem Spülvorgang kann die Lösung dauerhaft eingespiesen werden und so das Immunsystem der Tiere auch im laufenden Betrieb entlasten.

    Hydroliq Schema Wasserdesinfektion

    Fazit: Nachhaltige Stallhygiene zahlt sich aus


    Mit Hydroliq-Produkten und professioneller Reinigung schaffen Sie die Basis für gesunde Tiere, hygienische Stallbedingungen und langfristig erfolgreiche Betriebsabläufe. Hydroliq setzt dabei auf nachhaltige Technologie, einfache Anwendung und maximale Sicherheit – für Mensch, Tier und Umwelt.

    Eine individuelle Beratung ist für uns selbstverständlich. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Dienstleistungspartner Purwatec AG beraten wir Sie kompetent zu allen Fragen rund um das Thema Stalldesinfektion und stimmen die Massnahmen auf Ihre Bedürfnisse und den gewünschten Anwendungsbereich ab. Dabei stellen wir Ihnen die empfohlenen Produkte und möglichen Gerätelösungen vor. Rufen Sie uns an unter: 041 259 90 00 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an: info@hydroliq.com

    Unser Dienstleistungspartner für Stallreinigungen und Desinfektion:

    Purwatec AG
    Marktstrasse 30
    9244 Niederuzwil
    071 911 79 90
    info@purwatec.ch
    www.purwatec.ch

    Biofilm – das mikrobielle Kollektiv

    Unsichtbare Schutzschilder der Mikroorganismen


    Biofilme sind überall, ob auf unseren Zähnen, in der Kanalisation oder auf medizinischen Implantaten. Dabei handelt es sich um komplexe Gemeinschaften von Mikroorganismen, die sich an Oberflächen anheften und von einer schützenden Schleimschicht umgeben sind. Diese Strukturen sind hoch organisiert aufgebaut und verfügen über erstaunliche Schutzmechanismen.

    Was genau ist ein Biofilm?


    Ein Biofilm ist eine Ansammlung von Mikroorganismen, hauptsächlich Bakterien, die in einer selbst produzierten Matrix aus extrazellulären polymeren Substanzen (EPS) eingebettet sind. Diese Matrix besteht hauptsächlich aus Polysacchariden, Proteinen, Lipiden und DNA. Sie dient sowohl dem Zusammenhalt als auch dem Schutz der Mikroorganismen-Gemeinschaft.
    Biofilme können sowohl auf biologischen als auch auf unbelebten Oberflächen entstehen. Beispiele sind Zahnoberflächen, Kontaktlinsen, Wasserleitungen, Lebensmittelverpackungen oder Wassertanks.

    Wie entsteht ein Biofilm?


    Biofilm

    Die Bildung eines Biofilms verläuft in mehreren Phasen und ergibt einen Kreislauf.

    1. Adhäsion:
    Einzelne Mikroorganismen heften sich über spezialisierte Proteine oder Strukturen wie Pili an eine geeignete Oberfläche.
    2. Kolonisation:
    Die Zellen beginnen, sich zu teilen und kommunizieren über sogenannte Quorum-Sensing-Moleküle, um ihr Verhalten zu koordinieren.
    3. Matrixbildung:
    Die Mikroorganismen produzieren die EPS-Matrix, die den Biofilm stabilisiert und schützt.
    4. Reifung:
    Es entstehen komplexe dreidimensionale Strukturen. Diese haben Kanäle für den Nährstofftransport, welche vergleichbar mit einem primitiven Gewebe sind.
    5. Ablösung:
    Teile des Biofilms oder einzelne Zellen lösen sich ab, um neue Standorte zu besiedeln.


    Welche Schutzfunktionen bietet der Biofilm?


    Die EPS-Matrix ist weit mehr als nur „Schleim“. Sie fungiert als Schutzschild gegen äussere Einflüsse.

    Bakterien im Biofilm sind oft bis zu 1000-mal resistenter gegen Antibiotika als freischwimmende (planktonische) Zellen. Gründe dafür sind unter anderem die eingeschränkte Penetration von Wirkstoffen, veränderte Stoffwechselzustände der Bakterien und genetische Anpassungen.
    • Schutz vor dem Immunsystem:
      Immunzellen erkennen und bekämpfen Biofilmstrukturen deutlich schwerer.
    • Resistenz gegenüber Umweltstress:
      Biofilme bieten Schutz vor UV-Strahlung, pH-Schwankungen, Desinfektionsmitteln und Austrocknung.
    • Kommunikation und Kooperation:
      Über Quorum Sensing können Mikroorganismen im Biofilm gemeinsame Strategien zur Verteidigung entwickeln.

    Warum sind Biofilme ein Problem?


    In industriellen und haustechnischen Wasserleitungen bilden sich häufig Biofilme, die sich an den Rohrinnenwänden festsetzen. Diese Biofilme sind nicht nur aus hygienischer Sicht problematisch, sondern haben auch technische und wirtschaftliche Folgen.

    Einerseits begünstigen sie das Wachstum von Krankheitserregern wie Legionella pneumophila oder Pseudomonas aeruginosa, welche sich aus dem Biofilm lösen und über das Wasser verbreiten können. Gleichzeitig kann es zu Korrosion, Rohrverstopfungen und erhöhtem Energieverbrauch kommen, da der Durchfluss behindert wird. Hinzu kommt, dass sich Biofilme nur schwer entfernen lassen, da sie überaus resistent gegen gewisse Desinfektionsmittel und viele Reinigungsverfahren sind.

    Legionellen in Leitungen

    Ein oft unterschätzter Faktor ist die Wassertemperatur: Viele Mikroorganismen wachsen im Bereich von 20–50 °C besonders gut, wie er in vielen Warmwassersystemen vorkommt. Vor allem Legionellen finden hier optimale Bedingungen vor. Grundsätzlich töten Temperaturen über 60 °C Keime ab, doch die schützende Matrix des Biofilms kann Hitze teilweise abschirmen. Das hat zur Folge, dass im Inneren Bakterien überleben.

    Sommerhitze als zusätzliches Risiko

    Besonders im Sommer kann sich das Problem zusätzlich verschärfen. Stehendes Wasser in selten genutzten Leitungen (z. B. Schulen, Hotels, Ferienwohnungen) erwärmt sich schnell auf kritische Temperaturen in den Rohrleitungen. Diese „warmen Zonen” im Leitungssystem fördern die Biofilmbildung massiv, insbesondere, wenn das Wasser über längere Zeit nicht zirkuliert. Legionellen und andere pathogene Keime können sich in diesen warmen, stagnierenden Bereichen rasant vermehren und beim nächsten Wassergebrauch als Aerosole eingeatmet werden.

    Fazit: Biofilme – nützliche Helfer mit zwei Gesichtern

      Nicht jeder Biofilm ist unerwünscht. In vielen natürlichen und technischen Ökosystemen erfüllen Biofilme wichtige Aufgaben:

    • Abbau organischer Schadstoffe in Kläranlagen
    • Förderung der Bodenfruchtbarkeit und Unterstützung des Pflanzenwachstums
    • Stabilisierung der Darmflora des Menschen

    • Gleichzeitig können bestimmte Biofilme jedoch Infektionen, Materialschäden oder hygienische Risiken verursachen.

    Sorgenfrei dank Hydroliq WATER DISINFECTION Plus

    Hydroliq Water Disinfection Plus bietet eine effektive und nachhaltige Lösung zur Desinfektion von Trinkwasser und Wasserleitungen – ganz ohne Rückstände zu hinterlassen. Die Anwendung ist einfach, geruchsneutral und kann problemlos in bestehenden Anlagen integriert werden. Unsere Lösung eliminiert 99,99 % aller Keime, darunter auch Legionellen. Durch eine dauerhafte Anwendung wird der Biofilm kontinuierlich abgebaut und eine erneute Verkeimung verhindert. Hydroliq ist zugelassen für die Trinkwasserdesinfektion, zertifiziert (BAG, SVGW) und benötigt keine Gefahrensymbole.

    Hydroliq WATER DISINFECTION Plus


    Gerne geben wir Ihnen eine individuelle Beratung und sorgen für Sie langfristig für sicheres, keimfreies Wasser!

    Sanitärtag 2025

    Sanitärfachleute, Referentinnen und Referenten mit spannendem Fachwissen sowie marktführende Hersteller und Lieferanten unter einem Dach – das ist der Sanitärtag 2025 im Kursaal Bern!

    Besuchen Sie uns am Stand Nr. 16 und erfahren Sie, wie Sie mit unserer Lösung WATER DISINFECTION Plus Herausforderungen meistern: Biofilme in Wasserleitungen effektiv abbauen und sichere Trinkwasserhygiene gewährleisten – ob mobil für akute Einsätze oder als Festinstallation. . Für Tickets und weitere Informationen besuchen Sie die Veranstaltungsseite.

    Kälberflechte – Ein unterschätztes Risiko

    Kälberflechte ist eine hochansteckende Hautpilzerkrankung, die vor allem junge Rinder betrifft. Sie tritt in vielen landwirtschaftlichen Betrieben regelmässig auf und kann nicht nur das Tierwohl beeinträchtigen, sondern auch wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Wir erklären, wie Kälberflechte entsteht, welche Bedingungen sie begünstigen und wie sich der Pilz mit Hypochloriger Säure wirksam und nachhaltig bekämpfen lässt.

    Was ist Kälberflechte?


    Kälberflechte (Trichophytie) ist eine durch Fadenpilze verursachte Hautinfektion, die sich in kreisrunden, haarlosen und schuppenden Stellen zeigt, meist am Kopf, Hals oder rund um die Augen. Im Allgemeinen ist die Erkrankung eindeutig identifizierbar, wobei im Zweifel eine Laboranalyse zur Klärung herangezogen werden kann. Die Erkrankung ist hochansteckend und kann sich schnell im Bestand ausbreiten. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch direkten Tierkontakt, aber auch indirekt über kontaminierte Gegenstände wie Tränkeeimer, Kälberbürsten, Stallwände oder Kleidung und Hände von Betreuungspersonen. Besonders Jungtiere mit noch unausgereiftem Immunsystem sind gefährdet. Auch Menschen können sich infizieren, weshalb besondere Sorgfalt im Umgang mit betroffenen Tieren notwendig ist.

    Begünstigende Umstände


    Kälberflechte tritt vor allem in den ersten Lebensmonaten auf, wenn das Immunsystem der Tiere noch nicht vollständig entwickelt ist.
      Folgende Faktoren erhöhen das Risiko:

    • Unzureichende Belüftung und hohe Luftfeuchtigkeit
    • Mangelnde Stallhygiene
    • Stress durch Umstallung oder Futterumstellung
    • Fehlende Desinfektion von Tränken, Kälberhütten und Arbeitsmaterialien
    Gut zu wissen:
    Erwachsene Kühe zeigen deutlich seltener Kälberflechte, da sie bereits eine gewisse Immunität gegen die Erreger durch frühere Infektionen oder Impfungen aufgebaut haben.

    Folgen für Tier und Betrieb


    Die Hautveränderungen selbst sind für die Tiere meist nicht schmerzhaft, schwächen aber die Abwehr und machen sie anfälliger für andere Krankheiten.
      Weitere mögliche Folgen sind:

    • Erhöhte Ansteckungsgefahr innerhalb der Herde
    • Zusätzlicher Pflegeaufwand und längere Aufzuchtzeiten
    • Mögliche Einschränkungen beim Tierverkauf
    • Qualitätsminderung beim Leder durch Narbenbildung
    • Risiko der Übertragung auf Mitarbeitende

    Was hilft gegen Kälberflechte?


    Eine Früherkennung und gezieltes Handeln sind entscheidend.
      Die wichtigsten Massnahmen:

    • Isolierung betroffener Tiere, um die Ausbreitung zu verhindern
    • Stallhygiene verbessern durch regelmässige Reinigung und Desinfektion von Boxen, Werkzeugen und Kontaktflächen
    • Desinfektion von Ausrüstung wie Kälberiglus, Tränkeeimer und Bürsten gründlich reinigen
    • Hautpflege der Tiere mit geeigneten Mitteln zur Pilzbekämpfung
    • Impfung möglich, prophylaktisch oder auch bei bereits infizierten Tieren zur Verkürzung der Krankheitsdauer

    Nachhaltige Lösung mit Hypochloriger Säure


    kaelberflechte
    Vor (links) und nach (rechts) einigen Anwendungen von Hydroliq ANIMAL

    Die Desinfektionslösungen von Hydroliq basieren auf HOCl und bieten eine wirksame und hautfreundliche Desinfektion. Hypochlorige Säure wirkt stark gegen Pilze, Bakterien, Sporen und Viren. Sie eignet sich optimal für viele Bereiche im Stall sowie zur direkten Anwendung am Tier und der Behandlung betroffener Hautstellen. Versuche haben gezeigt, dass sich durch die regelmässige Direktanwendung von Hydroliq ANIMAL am Tier eine schnelle Verbesserung erzielen lässt.

    Fazit


    Kälberflechte lässt sich in vielen Fällen vermeiden, mit konsequenter Hygiene und gezielter Desinfektion. Hydroliq ANIMAL hilft Landwirtinnen und Landwirten dabei, Pilzinfektionen wirksam einzudämmen und die Gesundheit der Kälber nachhaltig zu schützen.

    Hydroliq ANIMAL
      Melden Sie sich noch heute unter info@hydroliq.com | 041 259 90 00 oder direkt bei Ihrem Kundenberater für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

    Gesundheitsrisiko Schimmel

    Schimmel ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann ernsthafte gesundheitliche Risiken bergen, besonders in Wohnräumen. Oft bleibt er lange unentdeckt und breitet sich heimlich in feuchten Ecken aus. Doch wer die Ursachen kennt und frühzeitig handelt, kann grössere Schäden verhindern.

    Was ist Schimmel?


    Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Pilze, die in der Natur weit verbreitet sind. Sie gehören hauptsächlich zu den Gruppen der Ascomyceten und Zygomyceten und vermehren sich durch Sporen, die in der Luft schweben. Sobald sie eine geeignete Oberfläche gefunden haben, siedeln sie sich an. In Innenräumen erscheinen sie oft als farbige Flecken auf Wänden, Decken oder Möbeln. Schimmel kann ebenfalls an Lebensmitteln entstehen, die nicht richtig gelagert werden oder abgelaufen sind.

    Wie entsteht Schimmel?


    Die Hauptursache für Schimmelbildung in Innenräumen ist Feuchtigkeit. Diese kann durch verschiedene Faktoren entstehen:
    • Kondensation:
      Wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft, kann sich Kondenswasser bilden, das Schimmel begünstigt.
    • Baumängel:
      Undichte Dächer, Risse in den Wänden oder fehlende Wärmedämmung können Feuchtigkeit ins Gebäude lassen.
    • Unzureichende Belüftung:
      Feuchtigkeit, die beim Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen entsteht, kann sich ansammeln, wenn nicht ausreichend gelüftet wird.
    • Wasserschäden:
      Leckagen oder Überschwemmungen führen zu einer erhöhten Feuchtigkeit, die Schimmelbildung fördert.

    • Besonders gefährdet sind Bereiche mit hoher Luftfeuchtigkeit wie Badezimmer, Küchen und Kellerräume.

    Warum ist Schimmel gefährlich?


    Schimmelpilze können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen und stellen insbesondere für empfindliche Personengruppen ein erhebliches Risiko dar.
    • Allergien:
      Schimmelsporen in der Luft können Reaktionen wie Niesen, Husten, Hautausschläge oder tränende Augen auslösen.
    • Atemwegserkrankungen:
      Eine längere Belastung durch Schimmel kann chronische Beschwerden wie Reizhusten oder Asthma begünstigen, vor allem bei vorbelasteten Menschen.
    • Mykotoxine:
      Einige Schimmelarten bilden giftige Stoffe, sogenannte Mykotoxine. Beim Einatmen oder Hautkontakt können sie schädlich wirken und zu Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen führen.

    • Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

    Wie kann man Schimmel bekämpfen?


    schimmel

    Bei der Bekämpfung von Schimmel ist es wichtig, sowohl den sichtbaren Befall zu entfernen als auch die Ursachen zu beheben:
    • Kleine Flächen:
      Bei frühzeitiger Entdeckung kann oberflächlicher Schimmel auf Fliesen, Wänden oder Fensterdichtungen mit speziellen Schimmelentfernern oder Desinfektionsmitteln wie unserem Hydroliq PROFESSIONAL bekämpft werden. Der grosse Vorteil unseres Desinfektionsmittels liegt darin, dass es sowohl Schimmelpilze als auch Bakterien abtötet und ohne Schadstoffe auskommt. So ist Hydroliq PROFESSIONAL selbst für sensible Bereiche wie Kinderzimmer oder Küchen problemlos geeignet. Verbleibende, sichtbare Schimmelflecken (Überreste des abgetöteten Schimmels) können anschliessend mit herkömmlichen Reinigungsmitteln entfernt werden.
    • Grössere Befälle:
      Wenn sich Schimmel grossflächig ausgebreitet hat oder tief in Wände und Materialien eingedrungen ist, sollte unbedingt eine Fachperson beauftragt werden. Diese können die Ursache zuverlässig identifizieren und eine sichere, nachhaltige Sanierung durchführen.
    • Sicherheitsmassnahmen:
      Um den Kontakt mit Schimmelsporen zu vermeiden, sollten beim Entfernen von Schimmel Schutzhandschuhe, Atemschutzmasken und bei stärkerem Befall geeignete Schutzkleidung getragen werden.

    Wie kann man Schimmel vorbeugen?


    Vorbeugung ist der effektivste Weg, um Schimmelbildung zu verhindern.
    • Richtiges Lüften:
      Regelmässiges Stosslüften hilft, feuchte Luft nach draussen zu befördern und die Luftfeuchtigkeit zu senken.
    • Heizen:
      Eine konstante Raumtemperatur verhindert das Auskühlen von Wänden und somit die Bildung von Kondenswasser.
    • Möbelplatzierung:
      Möbel sollten nicht direkt an Aussenwänden stehen, um die Luftzirkulation zu gewährleisten.
    • Feuchtigkeitsquellen minimieren:
      Wäsche, wenn möglich nicht in Wohnräumen trocknen und auf ausreichende Belüftung beim Kochen und Duschen achten.
    • Bau- und Sanierungsmassnahmen:
      Bei Neubauten oder Renovierungen sollte auf eine gute Wärmedämmung und einen effektiven Feuchtigkeitsschutz geachtet werden.

    Fazit


    Schimmel in Innenräumen ist kein rein optisches Problem, sondern ein ernstzunehmender Gesundheits- und Bauschaden. Die Kenntnis der Ursachen, insbesondere Feuchtigkeit und unzureichende Belüftung, ermöglicht eine gezielte Prävention und frühzeitige Intervention. Entscheidend ist ein bewusster Umgang mit Raumklima, baulicher Substanz und Hygiene.

    Ob Eigenheim oder Mietwohnung – effektive Schimmelprävention setzt im Alltag Aufmerksamkeit und gezieltes Handeln voraus. Erweist sich der Befall als komplex, ist eine fachgerechte Sanierung unverzichtbar, um nachhaltige Schäden zu vermeiden. Wer gut informiert ist und frühzeitig aktiv wird, schützt nicht nur die Bausubstanz, sondern vor allem die Gesundheit aller Bewohner langfristig.